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Der ermittelte aMMP-8-Wert kann variieren. Dieser Wert gibt Auskunft über den aktuellen Zustand des parodontalen Gewebes und die Progression eines gegebenenfalls vorhanden Kollagenabbaus.

Unser Ziel ist, den quantitativen aMMP-8-Wert des Patienten auf ein möglichst niedriges Niveau zu bringen. Die Verbesserung der Mundhygiene ist hier ein entscheidender Faktor. Kontinuierlich weiterhin durchgeführte Tests helfen dem Patienten dabei, die erreichte Mundgesundheit aufrechtzuerhalten.

 

aMMP-8-Werte und klinische Befundung

 

unter 10 ng/ml:

Optimaler aMMP-8-Wert. Es liegt aktuell kein aktiver Gewebe- bzw. Kollagenabbau oder eine parodontal entzündliche Progression des oralen Gewebes vor.

Eine diagnostische Untersuchung kann ratsam sein, um ggf. patientenindividuelle Präventions- und Behandlungstherapien festzulegen. Regelmäßige Prophylaxetermine und das Beibehalten einer guten Mundhygiene werden weiterhin empfohlen, um den optimalen aMMP-8-Wert beizubehalten.

 

10 – 20 ng/ml:

Der aMMP-8-Wert liegt leicht oberhalb des optimalen Bereichs. Dieser Wert kann auf einen beginnenden aktiven Gewebe- bzw. Kollagenabbau oder eine beginnende parodontale Degeneration hinweisen.

Eine weitere klinische Diagnostik kann notwendig sein, um patientenindividuelle Präventions- und Therapiemaßnahmen festzulegen. Um den aMMP-8-Wert zu verbessern, ist eine intensivere Betreuung im Rahmen von professioneller Dentalhygiene und eine Remotivation der täglichen Mundhygiene empfehlenswert. Die Prophylaxeintervalle sollten gestrafft werden.

 

Über 20 ng/ml:

Jeder Wert über 20 ng/ml gilt als erhöht. Zur Festlegung von Behandlungsempfehlungen wird eine diagnostische Abklärung empfohlen. Um den aMMP-8-Wert zu verbessern, sind die Intensivierung der professionellen Dentalhygiene und die Remotivation und Verbesserung der täglichen Mundhygiene empfehlenswert. Gegebenenfalls sind sekundärpräventive Maßnahmen, z.B. das Einleiten einer Parodontitistherapie sinnvoll.